Co-Working Spaces: Die ideale Off-Location für Collaboration-Events

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Co-Working Spaces: Die ideale Off-Location für Collaboration-Events

Collaboration-Events funktionieren oft dann am besten, wenn passende Rahmenbedingungen für kreatives Arbeiten vorhanden sind. Viele Unternehmen entscheiden sich daher dafür, sie außerhalb des gewohnten Arbeitsumfelds abzuhalten, zum Beispiel in so genannten Off-Locations. Co-Working-Spaces sind zwar keine Off-Locations im traditionellen Sinne, können aber für Team-Events, bei denen kreativ gearbeitet werden soll, den idealen Rahmen bieten. Wir haben sie uns einmal genauer angesehen.

Eine Off-Location definiert sich ursprünglich durch das Nicht-Vorhandensein jeglicher Ausstattung. Klassische Off-Locations können etwa eine leerstehende Industriehalle oder eine unbebaute öffentliche Fläche sein. Inzwischen zählen jedoch auch Orte dazu, die grundsätzlich nicht zur Bespielung durch Events vorgesehen sind, aber eine gewisse Grundausstattung besitzen: Privatwohnungen, Clubs, Kegelbahnen, Bibliotheken – Hauptsache, der bespielte Ort wird zweckentfremdet und setzt das Event in einen ungewohnten räumlichen Kontext.

Die passende Off-Location: Gar nicht so leicht zu finden

Ein Hauptmerkmal bleibt traditionellen und modernen Off-Locations gemein: Sie sind echte Geheimtipps. Für gewöhnlich werden sie nicht standardmäßig für Events angeboten, sondern erfordern neben Recherche- und Überzeugungsarbeit auch ein bisschen Glück – schließlich will nicht jeder eine themenfremde Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten beherbergen. Daher ist es auch keine Selbstverständlichkeit, eine passende Off-Location für das nächste Collaboration-Event zu finden.

Co-Working Spaces: Agilität als Grundprinzip, Kreativität im Fokus

Co-Working Spaces sind keine Off-Location im klassischen Sinn, bieten aber für Collaboration-Events alles, was man zum Arbeiten braucht. Im Prinzip sind in einem Co-Working Space die gleichen Strukturen vorhanden wie in einem Unternehmen: Konferenzräume für Präsentationen, zahlreiche Arbeitsplätze und eine oftmals gut sortierte Kaffeeküche. So können die Teilnehmer in verschiedenen Formaten und Gruppen effizient arbeiten, sei es in Brainstorming-Sessions oder Projektarbeiten.

Was Co-Working Spaces so besonders macht, ist vor allem die angenehme, kreative Atmosphäre. Hier treffen so viele unterschiedliche Menschen und Berufe aufeinander, dass durch diese Diversität ganz automatisch eine konstruktive Collaboration-Stimmung entsteht. Ein weiterer Vorteil: Durch die vielen, nicht-fixen Arbeitsplätze herrscht hier ständig Bewegung. Menschen kommen und gehen und feste Strukturen haben es schwer, sich einzunisten. Das hält den Geist flexibel und die Atmosphäre locker und ungezwungen. Bei der Einrichtung von Co-Working Spaces wird zudem viel Wert auf Design und Ästhetik gelegt. Funktional, gerne – aber schön soll es auch sein! Gerade für Collaboration-Events, bei denen es etwas kreativer zugehen soll, sind solche Voraussetzungen eine gute Basis.

Collaboration-Events? Gerne, aber bitte nur kleine!

Co-Working Spaces bieten sich jedoch nur für kleinere Collaboration-Events als Off-Location an. Ab einer gewissen Teilnehmergröße wird es schlichtweg zu voll. Die regulären Mieter des Co-Working Spaces müssen schließlich auch noch irgendwo arbeiten. Am besten, Sie planen mit so vielen Teilnehmern, wie der Konferenzraum Ihres favorisierten Co-Working Space fasst. Danach können Sie mit den Betreibern besprechen, ob Sie die restlichen Räumlichkeiten ebenfalls bespielen dürfen, um beispielsweise verschiedene Collaboration-Stationen anzubieten.

Fazit: In Co-Working Spaces kommen die Teilnehmer in eine der klassischen Unternehmensstruktur diametral entgegengesetzte Arbeitswelt, in der sie einen oder mehrere Tage lang arbeiten werden. Es findet quasi ein Paradigmenwechsel statt: Weg von den geordneten Strukturen, in denen jeder in der Regel einen festen Arbeitsplatz in einer gewohnten Umgebung hat und hinein in eine hochagile Umgebung, bei der jeder Tag anders ist als der zuvor. Das fördert die Kreativität, macht eine Menge Spaß – und führt Ihren Event zum Erfolg!

Schöne Co-Working Spaces, die nicht nur alles bieten, was man zum Arbeiten braucht, sondern auch eine Wohltat für das Auge sind, finden Sie hier:

Designoffices, Nürnberg

Ahoy, Berlin

Idea Kitchen, München

Betahaus, Sofia

SOCIAL IMPACT LAB, Frankfurt

Beispiele für interessante Off-Locations gibt es hier:

Event Inc, bundesweit

Hafenwerk, Hamburg

 

image-top: © Ahoy, Berlin / image-middle: © Event Inc (Basecamp Hamburg)

2017-07-28T13:58:14+00:00 27.07.2017|Co-Laborate, Team Seefried Group|