Jahresauftaktveranstaltung mal anders: Acht soziale Projekte aktivieren in Dresden 240 Mitarbeiter.

Sich gesellschaftlich sinnvoll zu engagieren ist gar nicht so einfach. Natürlich kann man Geld spenden – und sich darauf verlassen, dass die anderen den Betrag sinnvoll anlegen. Doch was kommt beim Empfänger am Ende wirklich an? Meist bleibt das mulmige Gefühl, dass vielleicht nur ein Bruchteil des Spendenbetrages den Empfänger erreicht hat – wenn überhaupt.

Für ihre  Jahresauftaktveranstaltung reisten 240 Mitarbeiter unseres Kunden am 11. Januar aus ganz Deutschland in das winterliche Elbflorenz. Das erfolgreiche Pharmaunternehmen hatte es sich zum Ziel gesetzt, in Dresden etwas Sinnvolles und Nachhaltiges zu hinterlassen.

Materieller Mehrwert und einzigartige Begegnungen

Unser Helpcentives-Ansatz war wie immer einfach, pragmatisch und kreativ und hat aus genau diesen Gründen überzeugt: Die aktive Einbindung  der Mitarbeiter und eine direkte  Spendenübergabe schufen neben dem materiellen Mehrwert  vor allem eines: einzigartige Begegnungen.

Konkret teilten wir die Gruppe nach ihren Interessen in acht spannende Projekte auf. Wir besuchten Seniorenheime, eine Einrichtung für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, zwei große Geflüchtetenunterkünfte sowie verschiedene Einrichtungen für Jugendliche aus einem schwierigen sozialen Milieu. Vor Ort planten wir dann Unterstützungsprojekte, die den jeweiligen im Vorfeld abgefragten, konkreten Bedarf zu 100 Prozent  erfüllen würden.

 

 

Gemeinsam anfänglich Unvorstellbares schaffen

So ermöglichten wir die lang ersehnte Abwechslung für die im Rollstuhl Sitzenden mit einem Museumsbesuch, bauten eine neue Camplounge mit Sofalandschaft für über 30 Geflüchtete, renovierten eine zehn Meter hohe Werkshalle oder veranstalteten mit mehrfach Behinderten ein geselliges Wintergrillen.

Wir strichen, schliffen, malten, schraubten, bohrten, hämmerten, sägten, schoben Rollstühle, stapften durch den Schnee, rutschten auf Eis, grillten, räumten auf, putzten und entsorgten. Vor allem aber hörten wir zu, tauschten uns aus und erfassten die Lebensrealitäten von Menschen, die wir im Alltag in der Regel nicht entdecken dürfen.

Am Ende des vierstündigen Helpcentives-Programmes erlebten wir eine positiv aufgekratzte,  aber  gleichzeitig nachdenklich gestimmte, stark beeindruckte Gruppe. Eine Gruppe, die hoch motiviert ihr neues Geschäftsjahr auf sich zukommen lässt – beflügelt durch das Wissen, dass sie im Team unschlagbar ist. „Wir schaffen auch anfänglich Unvorstellbares“ waren Wortfetzen, die am Ende der Aktion durch die Flure huschten und sich am Abend im Plenum wiederholten.

 

Und was bleibt unter dem Strich stehen?

Eine Gruppe von Kollegen entkam für einige Stunden ihrem Joballtag und engagierte sich sinnvoll und nachhaltig für Menschen, die sich nicht mehr oder noch nicht selbst helfen können. Die Teilnehmer unserer Helpcentives-Aktion erfüllten konkrete Wünsche und gewannen Einblicke in das Leben anderer, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden. So viel ist sicher!

 

2017-02-13T12:04:06+00:00 13.02.2017|Helpcentives, Team Seefried Group|