Projektionsmapping – Ein neuer Anstrich für Ihr (Indoor-)Event

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Projektionsmapping – Ein neuer Anstrich für Ihr (Indoor-)Event

Projektionsmapping (engl. projection mapping) ist kaum mehr aus der Marketing- und Eventbranche wegzudenken. Die 2D- und 3D-Visualisierungen, die Gebäudefronten, öffentliche Räume und Veranstaltungslocations in gigantische Projektionsflächen verwandeln, erfreuen sich zu vielen Anlässen großer Beliebtheit.
Vor allem bei großen Outdoor-Events greifen viele Veranstalter auf Projektionsmapping zurück, um Gebäuden und Strukturen zu einer neuen, künstlichen Hülle zu verhelfen. Doch auch indoor gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Ihrem Event mit einer Projektion einen besonderen Anstrich zu verleihen. Wir haben ein paar Ideen gesammelt und uns mit dem Aufwand, der auf Sie zukommt, auseinandergesetzt.

Dynamische Inszenierung konventioneller Events

Industriehallen, Ballsäle, Restaurants, Konferenzräume – mit Projektionsmapping lässt sich jede Location individualisieren und interaktiv gestalten. Gerade bei konventionellen Events wie Konferenzen, bei denen die Teilnehmer mit einem weißen Raum, langen Tischreihen und funktionalem Licht rechnen, können Sie durch Projektionsmapping einen echten Wow-Effekt erzielen. Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Konferenzraum und anstatt der gewohnten Nüchternheit befinden Sie sich auf einmal auf einer Waldlichtung, Grillenzirpen und Windgeräusche inklusive? Ein solches Setting verleiht der ganzen Veranstaltung einen neuen Kontext und ist der Produktivität sicher nicht abträglich.
Auch für dekorationsintensive Veranstaltungen wie Gala-Events eignet sich eine Visualisierung mit Projektoren. Nehmen wir an, Ihr Thema ist „Tausendundeine Nacht“. Normalerweise muss für die Inszenierung tief in die Dekorationskiste gegriffen werden, um mit Teppichen, Wandbehängen, Diwans und weiteren orientalischen Accessoires das perfekte Feeling zu erzeugen. Was aber, wenn Sie stattdessen das Innere eines echten Bazaars an die Wände projizieren und dazu die passende Geräuschkulisse abspielen? Ihre Gäste werden begeistert sein.

Projektionsmapping schön und gut – aber das kostet! Oder?

Das Bespielen einer ganzen Location mit Projektionen zieht natürlich entsprechende Kosten nach sich. Bleiben Sie trotz aller Versuchungen auf dem Boden der Tatsachen und planen Sie realistisch. Vor allem, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, 3D-Projektionen in Ihr Konzept mit einzubinden, kann es schnell teuer werden. Doch schon mit 2D-Projektionen an bestimmten Orten Ihrer Location lassen sich tolle Effekte erzielen.
Überlegen Sie sich, an welchen Orten Ihre Gäste sich häufig aufhalten und bespielen Sie diese gezielt. Mit einer gelungenen Kombination aus konventionellen Deko-Elementen und Videoprojektionen lassen sich tolle Events gestalten, die den Teilnehmern noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Ein in Sternenlicht getauchter Eingangsbereich oder ein WC mitten im Urwald überrascht nicht nur Ihre Gäste, sondern ist auch weitaus günstiger als eine Projektion an alle Wände eines großen Veranstaltungsraums.
Weniger Personal und weniger Dekoration schonen das Budget
Wenn Sie beim Deko-Konzept mit Projektionsmapping arbeiten, fallen Auf- und Abbau deutlich kürzer aus. Auch sind die Lagerung und der Transport von ein paar Projektoren günstiger als die von sperrigen Requisiten.
Dies zahlt sich vor allem aus, wenn Sie mehrere Events in Folge in verschiedenen Locations veranstalten. Anstatt vieler Aufbauhelfer vor Ort benötigen Sie nur wenige Personen (oder sogar nur eine), die die Projektoren ausrichten und die korrekten Dateien aufspielen. Sie können mit Ihnen auf Tour sein und gleichzeitig eine gleichbleibende Qualität der Projektionen garantieren.

Eine intensivere Konzeptionsphase birgt höhere Planungskosten

Die Kosten für das Projektionsmapping fallen dafür an anderer Stelle an. Die Konzeptionsphase kann intensiver ausfallen, wenn mit diesem Medium vorher noch nicht gearbeitet wurde. Das genaue Ausmessen (Mapping) des Raums/der Räume ist zwar dank moderner Software nicht mehr so aufwändig wie früher, aber immer noch eine wichtige Aufgabe, für die Knowhow und Erfahrung nötig sind. Viele Unternehmen entscheiden sich daher dafür, die Konzeption und Umsetzung der Projektionen an spezialisierte externe Anbieter abzugeben.

Wie sieht die Zukunft des Projektionsmappings aus?

Mit der Projektion von Bildern an Wände, Gebäude oder Objekte ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Mit neuen Technologien wie Lightform, die das Ausmessen von Gebäuden, Gegenständen und anderen Oberflächen dramatisch vereinfachen, wird es in Zukunft auch in anderen Bereichen außerhalb von Events möglich, mit Projektionsmapping zu experimentieren.
Detaillierte Schaufensterdekorationen, animiertes Geschirr in Restaurants oder auch interaktive Points of Sale im Einzelhandel hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei Kunden und Partnern. Dynamische Marketingkonzepte wie diese werden in nicht allzu ferner Zukunft alltäglich sein. Augmented Reality wird nicht mehr lange nur mit einer VR-Brille funktionieren.
Ein anderer großer Markt mit Potenzial sind Kulturevents wie Konzerte, Theaterstücke oder Opern. Im Mai 2017 etwa wurde in Sankt Marghareten im Burgenland Verdis „Rigoletto“ in einem Steinbruch mit einem fulminanten projizierten Bühnenbild umgesetzt:
https://www.youtube.com/watch?v=bpuaH_hGSZM
https://www.youtube.com/watch?v=aq_q_18l7GU
Die Möglichkeiten des Projektionsmappings sind zahlreich und werden in der Zukunft nicht nur auf Events, sondern auch immer mehr in unserem Alltag eine Rolle spielen. Es lohnt sich also, diese Entwicklungen im Auge zu behalten und das nächste Event vielleicht einmal ganz anders zu planen.

2017-10-24T14:36:01+00:00 04.10.2017|Team Seefried, Team Seefried Group|